AT&T lässt sich die E-Mail-Adressen von 114.000 iPad-Käufern klauen

11. Juni 2010 | Von | Kategorie: Allgemein


2 Millionen iPads in den erste 60 Tagen. (Bild: Apple)

2 Millionen iPads in den erste 60 Tagen. (Bild: Apple)

Beim US-Mobilfunkprovider AT&T ist eine peinliche Datenpanne passiert. Wie unter anderem das Handesblatt berichtet, konnten Hacker über eine Funktion der Internetseite die E-Mail-Adressen von 114.000 Käufern des 3G-iPad abgreifen. Darunter Politiker wie New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg, der Stabschef des Weißen Hauses, Mitarbeiter der Regierung, der US-Streitkräfte, der Nasa und von Firmen wie Google oder Microsoft.

Die Hacker haben eine Abfragefunktion der Webseite genutzt. Diese spuckt nach der Eingabe der sogenannten Integrated Circuit Card Identifier, kurz ICC-ID (einer Art Seriennummer der SIM-Karten), die unter dieser Nummer registrierte E-Mail-Adresse aus. Die Hacker fütterten diese Abfrage durch einen Bruteforce-Automatismus massenhaft mit diesen IDs und kassierten damit die 114.000 E-Mail-Adressen ein. Mittlerweile soll das FBI planen, in der Sache zu ermitteln.

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