Hat Amazon Angst wegen Apple Tablet als Kindle-Killer?
In einer Woche wird Apple sein Tablet vorstellen. Auf der CES haben wir schon gesehen, welche Angst Microsoft davor hat, denn schnell und hudelig wurde da ein “Slate” Tablet präsentiert, dass “later this year”, also irgendwann im Jahr auf den markt kommt. Derzeit scheint Amazon der nächste Konzern zu sein, der Panik schiebt, denn plötzlich versucht man in Seattle den E-Book-Reader Kindle attraktiver zu machen. Amazon erlaubt jetzt externen Software-Entwicklern, Apps für den Kindle zu entwickeln und anzubieten. Dabei bedient sich Amazon dem bei Apple so erfolreiche laufenden Geschäftsmodell eines AppStores, über den diese Apps vertrieben werden sollen.Die Testphase mit Programmierern soll in Bälde anlaufen und Amazon nennt auch mit Electronic Arts direkt einen großen Namen der Spielebranche.
Dann will Amazon auch Autoren außerhalb großer Verlage verstärkt für seinen E-Book-Reader begeistern. Dass indem diese einen mit 70 Prozent etwa den doppelten Anteil am Verkaufserlös der Bücher bekommen, als bisher. Der Pferdefuß daran ist, dass die Autoren im Gegenzug die Verpflichtung zu niedrigen Preisen eingehen und Ihre Bücher für mindestens 2,99 und maximal 9,99 Dollar feil bieten.
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