Die in Berlin ansässige Firma Adeven hat sich auf die mobile Werbung und die Analyse von mobilen Daten spezialisiert. Jetzt hat das Unternehmen ein neues Tools namens Apptrace zur Auswertung von Apps an den Start gebracht. Und diese Analyse hat laut Meldung der US-IT-Zeitung PC Magazine ans Licht gebracht, das von den über 650.000 Apps im AppStore von Apple rund 400.000 gar nicht oder extrem selten herunter geladen werden. Damit sind knapp zwei Drittel der iOS Apps Ladenhüter, oder “Zombies”, wie das PC Magazine schreibt.
Apple macht Profit im App Store mit wenigen beliebten Apps
Im AppStore gibt es einige tausen Apps, die sehr beliebt sind und sehr häufig herunter geladen werden. Nehmen wir WhatsApp, dass quasi dauerhaft den Platz eins bei den beliebtesten kostenpfliochigen Apps gebucht zu haben scheint. Apple macht seinen immensem Profit im AppStore also mit nur sehr wenigen Apps. Die große Mehrheit der Apps jedoch führt ein Schattendasein und ist weit davon entfernt, erfolgreich zu sein, oder seine Entwickler reich zu machen.
App Store macht Schule
Den AppStore gibt es auf dem iPhone und dem iPad. Seit letztem Jahr gibt es zudem den Mac App Store, über den immer mehr Software für Mac OS X als Download verkauft wird. Selbst das Betriebssystem Mac OS X selbst, vertreibt Apple über den Mac App Store. Und das Beispiel von Apple macht Schule. Nachdem Apple mit seinen Software-Online-Shops auf mobilen Endgeräten fette Erfolge feiern konnte, führte auch Google mit dem Android Market ein identischen Konzept ein. Mittlerweile nennt Google diesen Marktplatz Google Play. Und auch Microsoft wird mit Windows 8 einen mit dem Mac App Store vergleichbaren Online-Shop an den Start bringen.
