Apple wird überneugierige Apps bald an die Leine nehmen. Mit einer Änderung die für das nächste Updater angekündigt ist, will Apple den Datenschutz innerhalb von iOS stärken. Die Entwickler bzw. deren Apps sollen keinen Zugriff mehr auf den Unique Device Identifier (UDID) mehr erhalten. Diese gerätespezifische und einmalige Nummer erlaubt die eindeutige Identifizierung eines Gerätes. Apple reaigiert damit auf massive Kritik von Datenschützern, denn Apps können über die UDID viele Daten ermitteln und dann einem speziellen Gerät und damit seinem Besitzer zuordnen.
In einer Klage eines Apple-Kunden Anfang 2010 ging es ebenfalls um die UDID. Der Vorwurf: Apple beziehungsweise der Anbieter der App könne damit Nutzerprofile erstellen die die Nutzung von Apps, dem Internet und anderen Funktionen beinhalten. Diese würden dann Werbepartnern zur Verfügung gestellt. Anderen Kritikern gelang der Nachweis, dass die UDID sogar bestimmten Facebook-Profilen zugeordnet werden kann.
Apple macht mit dieser Datenernte Schluss und sperrt den Zugang zur UDID. Die App-Entwickler sind davon nicht begeistert. Apple lässt den Zugriff auf die UDID nur noch dann zu, wenn die App den Besitzer darüber umfassend informiert und um Erlaubnis bittet. Apple will in Zukunft bei der Zulassung neuer Apps die Einhaltung dieser Richtlinie streng prüfen.