Apple verabschiedet iPod-Vater mit 8,4 Millionen Dollar Schweigegeld
6. November 2008 | Von Andreas | Kategorie: Apple
Im Jahr 2001 kam Tony Fadell als Berater zu Apple und schlug vor, einen MP3-Player auf den Markt zu bringen. Er hat die Entwicklung des iPod in Gang gebracht und seit dem diesen Geschäftsbereich verantwortet und geprägt. Jetzt geht er. Apple hat im ein 8,4 Millionen Dollar schweres Paket aus 77.500 Aktienoptionen geschnürt. Doch dieses Päckchen ist an eine Bedingung geknüpft.
Fadell soll zwei Jahre lang schweigen und auch bei keinem Konkurrenten von Apple anheuern. Zudem soll er auf Forderungen gegen Apple verzichten und darf auch keine Mitarbeiter von Apple abwerben. Auch ohne dieses 8,4 Millionenpaket, streicht Fadell wohl weiterhin bis Frühjahr 2010 jährlich 300.000 US-Dollar von Apple ein. Da keimt die Frage auf, was Apple für Befürchtungen hat, wenn man dem Mann soviel Geld bietet, damit er zwei Jahre lang nichts tut. Die Beträge sind unter anderem in einer börslichen Pflichtveröffentlichung von Apple nachzulesen.
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