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Okt 26

Snow Leopard bekommt HFS+ Komprimierung 64-Bit-Kernel und einiges mehr

Apple, Software | Kommentar abgeben

Snow Leopard bekommt HFS+ 64-Bit-Kernel und einiges mehrSnow Leopard soll, wie schon berichtet, vor allem schneller und stabiler laufen, als seine Vorgänger. Daher wird sich “unter der Motorhaube” etliches ändern. Der offizielle Marktstart von Mac OS X 10.6 Snow Leopard wird für Mitte 2009 erwartet. Hier einige der Neuerungen, die Mac OS X 10.6 in den bisherigen Betas bereits erkennen lässt:

Finder in Cocoa

Der Finder in Snow Leopard wird jetzt mit Cocoa programmiert und umgesetzt und nicht mehr im früheren Carbon-Standard. Die Objekt-orientierte Programmumgebung Cocoa wurde bereits für fast alle Anwendungen von Mac OS X genutzt und der Finder ist eine der letzten Anwendungen.

64-Bit Kernel

Snow Leopard wird auf einen 64-Bit Kernel wechseln. Zwar können bisher nur einige der aktuellen Macs nativ im 64-Bit-Mode laufen, aber Apple macht die Architektur des Betriebssystems so zukunftssicher.

HFS+ Datei-Komprimierung

In Snow Leopard soll auch die HFS+ Date-Komprimierung Einzug halten. Damit sollen vor allem die Apple-Systemdateien und die serienmäßigen Anwendungen deutlich schlanker werden. Dieses Kompressionsverfahren ist nur für Read-only-Dateien und soll abwärtskompatibel sein, sodass auch Leopard und Tiger die Dateien noch lesen können.

Neue Standard-Gamma-Einstellung für Displays

Einige Änderungen sollen auch die standardmäßigen Gamma-Einstellungen für die Luminanz der Bildschirmwiedergabe erfahren. Bisher haben Macs einen niedrigeren Kontrast aber eine hellere Gamma-Einstellung von 1,8. Snow Leopard soll hier 2,2 als Standardwert haben und damit eine tiefere Luminanz bieten. Apple will damit den Forderungen der Anwender von Grafik- und Videoanwendungen nachkommen und auch den normalen Anwender einbeziehen.

Anwendungen

Verschiedene Anwendungen erfahren auch eine Überarbeitung und Anpassung. Dazu gehören auch so genannte „rudimentäre hooks“, mit denen Inhalte betrachtet und erzeugt werden könne, die von einem Microsoft Exchange-Server per „pull“ in Mail, iCal oder Adress Book gezogen wurden. Automator kann nun auch komplette Workflows als Betriebssystem Services aussenden.



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