Microsoft ballert in Werbespot gegen iPods

13. Mai 2009 | Von | Kategorie: Kurioses


Da scheint Microsoft ja richtig Ambitionen zu entwickeln, in Sachen “Anti-Apple-Werbung”. Nach den Laptop Huntern erklärt uns jetzt ein “Finanzplaner”, das es 30.000 Dollar kostet, einen iPod Classic so mit Musik voll zu füllen, dass die Festplattenkapazität ausgeschöpft wird. Und da ja niemand 30 Mille für Mucke auf dem Konto hat, sei es doch viel besser, einen Zune Pass mit Musik-Flatrate für 14,99 Dollar zu abonnieren. Sehen Sie selbst:

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Das gruselige dabei ist ja, dass es im Prinzip stimmt. Die Festplatte fasst 30.000 Songs. Bei uns würde das bei angenommenen 79 Cent pro Song dann in der Tat 22.800 Euro kosten, wollte man den iPod “vollkaufen”. Also deshalb der Appell an Apple: Bringt endlich auch eine Musikflatrate!!!

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Ein Kommentar auf "Microsoft ballert in Werbespot gegen iPods"

  1. me sagt:

    Es stimmt, wenn man nicht bereits eine Musikbibliothek hat, keine CDs in den Regalen, die man bei iTunes einlesen und auf den iPod überspielen kann, und ausschließlich einzelne Songs bei iTunes kauft, statt Alben, die meist nur $9,99 kosten, aber weit mehr als 10 Lieder umfassen. Und selbstverständlich hat Microsoft für die Berechnung den größten aller großen iPods genommen! Es ist also das absolute Extrem. Ich bin bspw. mit meinem 8GB iPod zufrieden und nutze bisher erst ungefähr die Hälfte des verfügbaren Platzes. Bei iTunes habe ich bisher insgesamt weniger als 50€ ausgegeben. Abgesehen davon, sind die Lieder für den iPod – einmal gekauft – für immer da, während man die $14.99 jeden Monat zahlen muss.
    Das heißt nicht, dass ich nicht auch für eine Musikflatrate bin (ich nutze auch viel lieber deezer.com statt iTunes, weil ich dort kostenlos, legal Zugang zu einer Fülle an Musik habe – sie wird zwar “nur” gestreamt, ich besitze sie also nicht, aber das ist vollkommen egal, weil ich mir auch dort jedes Lied so oft anhören kann, wie ich will, und es somit keinen Unterschied macht, ob ich sie denn nun besitze oder “nur” streame), aber Microsofts Berechnungen sind ziemlich manipulativ – da finde ich es nicht gut, einfach zu schreiben, dass es “im Prinzip stimmt”, ohne zu aufzuzeigen, dass hier der Extremfall vorgestellt wird.
    Was jetzt aber keine große Kritik sein soll – ich wollte es nur mal bemerkt haben! ;)

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