Das Adobe nicht lange wartet, um auf Steve Jobs offenen Brief “Thoughts about Flash” zu reagieren, war klar. Shantanu Narayen CEO von Adobe sagt in einem TV-Interview, dass Adobe an Multiplattformtechnik glaube und daran festhalte. “Wir haben unterschiedliche Ansichten der Welt”, so Narayen im Interview. Er meint, dass Apple so reagiere, weil Apple aus der Multiplattformstrategie für Flash keine Vorteile ziehen könne. Außerdem solle man den Käufer entscheiden lassen. Es sieht nicht danach aus, als würden Apple und Adobe sich wieder einig werden. Mehr und mehr Stimmen werden laut, dass Steve Jobs und Apple etwas zu absolutistisch reagieren. Immerhin “kloppt” sich Apple derzeit nicht nur mit Adobe, sondern auch mit Amazon und vor allem mit Google. Hier der US-TV-Beitrag von “The News Hub” vom Wall Street Journal.
Ob Apples jüngste Aquise auch ein Schuss gegen Google ist, mag diskussionswürdig sein. Auf jeden Fall ist Siri der Einstieg in das Thema intelligente Suche. Siri versteht sich als mobiler virtueller Assistent oder mobile Concierge. Das Unternehmen, das dahinter steckt und das Apple gekauft hat, entwickelt iPhone Apps und dürfte deutlich billiger gewesen sein, als der texanische Chiphersteller Intrinsity.
Der Kampf der Titanen “Apple versus Google” ist voll entbrannt und geht jetzt in die nächste Runde und auf ein neues Schlachtfeld. Denn jetzt startet Google einen Angriff auf Apples Settop-Box Apple TV. Dazu hat sich der Suchmaschinen sehr starke Partner ins Boot geholt. Zum einen Intel und zum anderen Sony. Auch Logitech soll dabei sein. Google soll schon eine Weile an der Settop-Box arbeiten. Sony soll die Hardware bauen, die mit Intels Atom-CPUs läuft und eine Fernbedienung und Tastatur von Logitech nutzen soll. Die Unternehmen selbst schweigen sich derzeit zu dem Thema aus. Weiterlesen »
Apple und Google - Steve Jobs und Eric Schmidt waren einst gute Partner
Das US-Techmagazin Silicon Alley Insider will wissen, dass Apple von Google jährlich 100 Millionen US-Dollar dafür kassiert, das Google auf dem iPhone die Standardsuchmaschine ist. Damit begründet das Magazin auch die Aussage, dass Apple kein Interesse daran haben könne, selbst in den Suchmaschinenmarkt einzusteigen. Außerdem soll Google angeblich für die Tatsache, dass man auch im mobilen Safari-Browser Standardsuchmaschine ist, das Kartenmaterial für Maps auf dem iPhone spendiert haben. Weiterlesen »
Wie heute auf Engadget zu lesen steht, könnte Apple planen, durch eine Kooperation mit Microsoft die standardisiert voreingestellte Suchmaschine auf dem iPhone zu wechseln. Bisher ist das bekanntlich Google, doch laut dieser Meldung könnte es bald Bing sein. Engadget bezieht sich dabei auf Recherchen der US-Zeitung BusinessWeek. Scheinbar will Apple seine Bindung an Google Zug um Zug lösen, denn es gab ja auch bereits gerüchte, dass Apple eine Alternative zu Google Maps auf dem iPhone anstrebt. Die Konkurrenz zwischen Apple und Google wächst nicht zuletzt durch Android und das unlängst vorgestellte Nexus One Google-Handy. Ein weiteres Indiz zur Spaltung zwischen Apple und Google mag die Tatsache sein, das Apple mit dem Kauf von Quattro Wireless einen spezialisten für Werbung auf mobilen Endgeräten aufgekauft hat und damit auch etwas gegen Googles AdSense in die Waagschale werfen kann. Der Bruch mit Google begann, als Googles CEO Eric Schmidt aus dem Aufsichtsrat von Apple ausgestiegen ist.
Das nachfolgende CNET-Video auf Youtube zeigt die Funktionen des Google-Handys Nexus One. Ein sehr gutes Handy, aber der Rolle des iPhone-Killers wird es nicht gerecht.
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