Apple hat mit dem neuen Mac mini, der mit 256 GB Speicher ausgestattet ist, zu einer bewährten Technik zurückgekehrt: Der Einsatz von zwei 128-GB-Speicherchips. Dies bedeutet, dass das Basismodell des Mac mini mit dem M4-Chip hinsichtlich der SSD-Geschwindigkeit nicht signifikant langsamer ist als die höherwertigen Konfigurationen mit 512 GB, 1 TB oder 2 TB Speicher. Der Einsatz mehrerer NAND-Chips ermöglicht schnellere Lese- und Schreibgeschwindigkeiten der SSD, was für viele Nutzer von Bedeutung sein dürfte.
Zusammenfassung
- 💾 Der neue Mac mini mit 256 GB nutzt zwei 128-GB-Speicherchips statt eines einzelnen Chips.
- ⚡ Dadurch ist das Basismodell bei der SSD-Geschwindigkeit kaum langsamer als Konfigurationen mit 512 GB, 1 TB oder 2 TB.
- 🔧 Ein Teardown-Video zeigt zudem, dass der Speicher modular und nicht verlötet verbaut ist.
- 🐌 Beim alten Mac mini mit M2-Chip und einem 256-GB-Chip waren Lese- und Schreibgeschwindigkeiten 30 bis 50 Prozent langsamer.
- 💻 Auch das MacBook Air mit M3-Chip nutzt bei der 256-GB-Konfiguration bereits zwei 128-GB-Chips.
Die Offenlegung dieser technischen Details stammt aus einem Teardown-Video, das kürzlich in sozialen Medien geteilt wurde. Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal des neuen Mac mini ist die modulare Bauweise des Speichers. Das bedeutet, dass die Speicherkomponenten leicht entfernt werden können, da sie nicht verlötet sind. Allerdings könnte der Austausch des modularen Speichers, ähnlich wie beim Mac Studio, kompliziert sein.
Verbesserungen im Vergleich zur Vorgängerversion
Im Gegensatz zum vorherigen Mac mini Basismodell mit dem M2-Chip, das mit einem einzelnen 256-GB-Speicherchip ausgestattet war, führt die neue Konfiguration zu einer deutlichen Leistungssteigerung. Der alte Speicherchip sorgte für Lese- und Schreibgeschwindigkeiten, die 30 % bis 50 % langsamer waren als bei Modellen mit größerem Speicher. Diese langsamen Geschwindigkeiten hatten in der Vergangenheit zu Kritik von Kunden geführt.
Ein ähnliches Problem trat auch bei den Basismodellen des MacBook Air und des 13-Zoll-MacBook Pro auf, die mit dem M2-Chip ausgestattet waren. Allerdings hat Apple bei den 256-GB-Konfigurationen der MacBook Air-Modelle mit dem M3-Chip ebenfalls auf zwei 128-GB-Speicherchips zurückgegriffen. Die 13-Zoll-MacBook-Pro-Linie wurde im letzten Jahr eingestellt und durch ein Einstiegsmodell des 14-Zoll-MacBook Pro ersetzt, das mit 512 GB Speicher beginnt.
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Reaktionen der Nutzer und Ausblick
Die Kritik an Apples Entscheidung, in einigen Basismodellen mit einem einzelnen 256-GB-Speicherchip zu arbeiten, kam hauptsächlich von einer lautstarken Gruppe von Technikenthusiasten. Für den durchschnittlichen Nutzer sind die Geschwindigkeitsunterschiede in alltäglichen Anwendungen wahrscheinlich kaum spürbar. Dennoch können Kunden, die auf die schnellsten SSD-Geschwindigkeiten Wert legen, beim neuen Mac mini beruhigt sein, da sie bei der Auswahl der Speicherkapazität keine Abstriche bei der Leistung machen müssen.
Häufig gestellte Fragen
Wie erreicht der neue Mac mini bessere SSD-Geschwindigkeiten?
Er nutzt beim 256-GB-Modell zwei 128-GB-Speicherchips statt eines einzelnen Chips.
Wie stark waren die alten Speicherchips langsamer?
Beim vorherigen Mac mini mit M2-Chip und einem 256-GB-Chip waren die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten 30 bis 50 Prozent langsamer.
Ist der Speicher des neuen Mac mini austauschbar?
Ja, laut einem Teardown-Video ist der Speicher modular verbaut und nicht verlötet.
Betrifft das Problem auch andere Apple-Geräte?
Ja, auch Basismodelle des MacBook Air und des früheren 13-Zoll-MacBook Pro mit M2-Chip waren betroffen.
Hat Apple das Problem bei weiteren Modellen bereits gelöst?
Ja, bei der 256-GB-Konfiguration des MacBook Air mit M3-Chip setzt Apple ebenfalls bereits zwei 128-GB-Chips ein.

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