Flexbar als Nachfolger der Touch Bar für Mac und PC

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Stand: Juli 2026 – einzelne Zeitangaben in diesem Beitrag wurden nachträglich eingeordnet.

Apple hat mit den 2016er MacBook Pro Modellen die Touch Bar eingeführt, ein kleines Multi-Touch-Display, das über der Tastatur angebracht ist. Diese innovative Funktion ersetzte die herkömmliche Funktionstastenreihe und bot dynamische Tasten, die je nach Anwendung variierten. Trotz dieser technischen Neuerung war die Touch Bar ein umstrittenes Feature, das bei vielen Mac-Nutzern auf Ablehnung stieß.

Zusammenfassung

  • ⌨️ Der Flexbar ist ein eigenständiges USB-C-Gerät als Nachfolger der eingestellten Touch Bar.
  • 🖥️ Ein 10-Zoll-2K-OLED-Display zeigt app-abhängige, adaptive Steuerelemente.
  • 🔌 Der Anschluss an Mac, iPad, iPhone und PC ist möglich.
  • 🧩 Ein Plugin-System und ein Marktplatz sollten im zweiten Quartal 2025 starten.
  • 💶 Auf Kickstarter kostet der Flexbar 120 US-Dollar, die Auslieferung war ab Februar 2025 geplant.

Mit der Markteinführung der MacBook Pro Modelle im Jahr 2021 begann Apple, die Touch Bar schrittweise abzubauen. Das letzte MacBook mit dieser Funktion wurde 2023 eingestellt. Nutzer, die die Touch Bar vermissen, sollten sich das neue Produkt namens Flexbar ansehen, das als Ersatz für die Touch Bar konzipiert wurde.

Flexbar: Die innovative Lösung

Der Flexbar ist ein eigenständiges, touchbasiertes Hardwaregerät, das über USB-C an einen Mac, iPad, iPhone oder PC angeschlossen werden kann. Er bietet eine anpassbare, adaptive Benutzeroberfläche, die der Touch Bar nachempfunden ist. In seiner Funktionalität ähnelt der Flexbar anderen Multi-Tasten-Geräten wie dem Stream Deck, das sowohl für PC als auch für Mac verfügbar ist.

Mit einem 10-Zoll-2K-OLED-Display ausgestattet, kommt der Flexbar mit vorinstallierten Shortcut-Kombinationen und Steuerelementen, die speziell für beliebte Anwendungen entwickelt wurden. Er unterstützt Drittanbieter-APIs und soll fortschrittliche, native Steuerelemente für Plattformen wie YouTube, Microsoft-Anwendungen, Adobe-Software und AutoCAD bieten. Die Entwickler hatten angekündigt, dass ein Plugin-System sowie ein Marktplatz in Entwicklung seien, die im zweiten Quartal 2025 starten sollten.

Der Flexbar ist so konzipiert, dass er die Steuerungen automatisch je nach aktivem Fenster anpasst. Nutzer können jedoch auch ihre bevorzugten Layouts mithilfe einer Workspace-Aufzeichnung erstellen. Während die Touch Bar in ihren Möglichkeiten eher eingeschränkt war, unterstützt der Flexbar komplexe Makros und Sequenzen für sich wiederholende Aufgaben.

Lese-Empfehlung: Mehr zu Apples OLED-Plänen für den Mac lesen Sie hier: Apple plant OLED-Displays für MacBook Pro Modelle ab 2026

Kickstarter-Projekt und Finanzierung

Der Flexbar wird als Kickstarter-Projekt von einem in Hongkong ansässigen Unternehmen namens ENIAC entwickelt, das bisher keine Hardwareprodukte auf den Markt gebracht hat. Es ist wichtig zu beachten, dass der Übergang von der Prototypenphase zur Massenproduktion in der Hardwareentwicklung oft mit Herausforderungen verbunden ist, die zu Verzögerungen oder sogar unlösbaren Problemen führen können. Auch die Integration von Software erfordert besondere Aufmerksamkeit. Daher wird empfohlen, bis zur Markteinführung abzuwarten, bevor man eine Kaufentscheidung trifft.

Der Preis für eine Unterstützung des Flexbar auf Kickstarter liegt bei 120 US-Dollar zuzüglich Versandkosten, und das Projekt hat die notwendige Finanzierung bereits erreicht. Laut der Kickstarter-Seite wurde mit einer Lieferzeit ab Februar 2025 gerechnet.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Flexbar?

Der Flexbar ist ein eigenständiges, touchbasiertes Hardwaregerät mit 10-Zoll-2K-OLED-Display, das per USB-C angeschlossen wird und als Nachfolger der Touch Bar konzipiert ist.

Mit welchen Geräten funktioniert der Flexbar?

Er lässt sich per USB-C mit einem Mac, iPad, iPhone oder PC verbinden.

Was kostet der Flexbar?

Auf Kickstarter liegt der Unterstützerpreis bei 120 US-Dollar zuzüglich Versandkosten.

Wann wird der Flexbar ausgeliefert?

Laut Kickstarter-Seite wird mit einer Lieferzeit ab Februar 2025 gerechnet.

Wer entwickelt den Flexbar?

Das Gerät stammt vom in Hongkong ansässigen Unternehmen ENIAC, das zuvor noch keine Hardwareprodukte veröffentlicht hat.

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