US-Justizministerium fordert Verkauf von Google Chrome zur Förderung des Wettbewerbs

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Stand: Juli 2026 – einzelne Zeitangaben in diesem Beitrag wurden nachträglich eingeordnet.

Das US-Justizministerium fordert von Google, seinen Chrome-Browser zu verkaufen, um die Wettbewerbssituation im Online-Suchmarkt zu verbessern. Dies geschieht im Rahmen eines laufenden Antitrust-Verfahrens, das sich mit den monopolartigen Praktiken des Unternehmens auseinandersetzt. Die Entscheidung der Regulierungsbehörden ist eine Reaktion auf die Feststellung, dass Google eine dominante Stellung im Suchmaschinenmarkt innehat, was die Konkurrenz erheblich einschränkt.

Zusammenfassung

  • ⚖ Das US-Justizministerium fordert von Google den Verkauf des Chrome-Browsers.
  • 📱 Zudem soll Android von Google Search und dem Google Play Store entkoppelt werden.
  • 📊 Google soll Daten lizenzieren und Suchergebnisse ohne Einschränkungen syndizieren müssen.
  • 🍎 Betroffen ist auch der Apple-Google-Deal, der Google 2022 rund 20 Milliarden Dollar für die Safari-Standardsuche kostete.
  • 📅 Eine zweiwöchige Anhörung war für April 2025 geplant, ein Urteil wurde für August 2025 erwartet.

Verkauf von Chrome und Entkopplung von Android

Das Justizministerium plant, vor Gericht durchzusetzen, dass Google Chrome, den weltweit meistgenutzten Webbrowser, verkauft. Die enge Integration von Chrome mit Google Search und anderen Google-Produkten wird als Hauptgrund für die Einschränkung des Wettbewerbs angesehen. Darüber hinaus wünschen sich die Regulierungsbehörden eine Entkopplung des Android-Betriebssystems von anderen Google-Diensten wie Google Search und dem Google Play Store. Die genaue Umsetzung dieser Entkopplung bleibt unklar, da der Google Play Store standardmäßig auf Android-Geräten vorinstalliert ist. Ursprünglich wollte das Justizministerium, dass Google Android vollständig verkauft, hat sich jedoch von diesem Vorschlag distanziert.

Zusätzlich wird empfohlen, dass Google dazu verpflichtet wird, Daten zu lizenzieren und die Ergebnisse von Google Search ohne Einschränkungen zu syndizieren. Diese Maßnahme könnte es konkurrierenden Suchmaschinen und KI-Startups ermöglichen, ihre Qualität zu verbessern, während andere Unternehmen ihre eigenen Suchindizes aufbauen könnten. Auch eine weitreichendere Datenweitergabe an Werbetreibende wird angestrebt, um diesen mehr Kontrolle über die Platzierung ihrer Anzeigen zu geben.

Begrenzung exklusiver Vereinbarungen

Ein weiterer Aspekt des Verfahrens ist die Verhinderung von exklusiven Vereinbarungen, wie der Kooperation mit Apple, die Google 2022 20 Milliarden Dollar kostete, um als Standard-Suchmaschine im Safari-Browser festgelegt zu werden. Google hat gegen die Antitrust-Vorwürfe Berufung eingelegt, während der zuständige Richter plante, im April 2025 eine zweiwöchige Anhörung abzuhalten. In dieser Anhörung werden die erforderlichen Änderungen besprochen, die Google vornehmen muss, um den wettbewerbswidrigen Suchverhalten entgegenzuwirken. Ein abschließendes Urteil wurde für August 2025 erwartet.

Häufig gestellte Fragen

Was fordert das US-Justizministerium von Google?

Es fordert, dass Google seinen Chrome-Browser verkauft, um den Wettbewerb im Online-Suchmarkt zu fördern.

Soll Android ebenfalls verkauft werden?

Ursprünglich wollte das Justizministerium den vollständigen Verkauf von Android, hat sich davon aber distanziert und fordert stattdessen eine Entkopplung von Google-Diensten.

Welche Rolle spielt der Apple-Google-Deal in dem Verfahren?

Die Vereinbarung, durch die Google 2022 rund 20 Milliarden Dollar zahlte, um Standard-Suchmaschine in Safari zu sein, soll durch das Verfahren eingeschränkt werden.

Wann findet die Anhörung zu dem Verfahren statt?

Der zuständige Richter plant im April 2025 eine zweiwöchige Anhörung, ein abschließendes Urteil wird für August 2025 erwartet.

Was fordern die Regulierungsbehörden zusätzlich zum Verkauf von Chrome?

Sie fordern unter anderem eine Datenlizenzierung, eine uneingeschränkte Syndizierung der Google-Suchergebnisse und eine weitreichendere Datenweitergabe an Werbetreibende.

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